Dr. med. Manuel Schoch

Hautkrebs - Arten, Symptome & wer besonders gefährdet ist

 „Wenn wir Hautkrebs früh entdecken, können wir ihn in den meisten Fällen gut behandeln. Entscheidend ist nicht nur die Therapie – sondern, dass sich Patientinnen und Patienten verstanden und begleitet fühlen.“

Dr. med. Manuel Schoch, HNO-Facharzt Dietikon

Was ist Hautkrebs?

Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in der Schweiz, aber auch eine der am besten behandelbaren, wenn er früh erkannt wird. Ob heller Hautkrebs (Basalzell- oder Spinozellkarzinom) oder das gefährlichere maligne Melanom – wer seine Haut kennt, schützt sich besser. In der Praxis HNO-Dietikon informieren wir Sie umfassend über die wichtigsten Formen, Warnzeichen und Schutzmassnahmen.

Welche Arten von Hautkrebs gibt es?

Weisser Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Spinozellkarzinom)

  • Entsteht meist durch langjährige Sonnenexposition
  • Häufig an Ohrmuschel, Nasenrücken, Unterlippe, Stirn oder Glatze

Basalzellkarzinom

Wächst langsam, streut selten, zerstört aber umliegendes Gewebe

Spinozellkarzinom

Kann ebenfalls regional streuen

 

  • Kann sich auch aus bestehenden Muttermalen entwickeln

  • Aggressiver Verlauf, streut früh

Besonders gefährlich an Körperstellen, die selten kontrolliert werden (z. B. Rücken, Fusssohlen)

Welche Symptome können auf Hautkrebs hinweisen?

Frühe Anzeichen sind oft unauffällig. Achten Sie auf:

  • Neu auftretende oder sich verändernde Muttermale

     

  • Knoten, die bluten, verkrusten oder nicht heilen

     

  • Raue Stellen oder „Perlenhaut“ an Nase, Ohren, Lippen

     

  • Juckreiz oder Brennen an betroffenen Stellen

     

Tipp: Die ABCDE-Regel hilft bei der Selbstbeobachtung:
Asymmetrie, Begrenzung, Color (Farbe), Durchmesser, Entwicklung

Wer ist besonders gefährdet?
Wann zur Abklärung?

Wenn ein Muttermal sich verändert oder eine Hautstelle nicht abheilt, gehen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei einem Arzt vorbei. Wir bei der HNO-Dietikon bieten Ihnen eine gründliche Hautuntersuchung und zeigen Ihnen, worauf Sie selbst achten sollten.

Kontakt HNO Dietikon
Hautkrebs vermeiden – so schützen Sie sich
  • Schatten statt Sonne, vor allem zwischen 11–15 Uhr
  • Täglich Sonnenschutz verwenden (LSF 50+) – auch im Alltag
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen

Haut regelmässig kontrollieren – idealerweise 1x jährlich durch Facharzt

Häufige Fragen unserer Patientinnen und Patienten

Welche Körperstellen sind besonders gefährdet für Hautkrebs?
Hautkrebs entsteht häufig an Stellen, die der Sonne über längere Zeit ausgesetzt sind: Gesicht, Kopfhaut, Ohrmuscheln, Unterlippe, Hals, Dekolleté, Hände und Unterschenkel. Auch Glatzenträger sind besonders gefährdet – hier empfiehlt sich konsequenter UV-Schutz.

Wie schnell wächst Hautkrebs?
Das hängt von der Art ab. Basalzellkarzinome wachsen langsam, während Melanome innerhalb weniger Wochen deutlich an Grösse zunehmen können. Jeder Verdacht sollte frühzeitig abgeklärt werden – lieber ein Besuch zu viel als zu spät.

Kann Hautkrebs von allein verschwinden?
Nein. Hautkrebs heilt nicht spontan ab. Selbst wenn eine Stelle kurzzeitig besser aussieht oder verkrustet – bleibt das Risiko bestehen, dass die Erkrankung weiter fortschreitet. Es braucht eine gezielte ärztliche Abklärung.

Ist Hautkrebs ansteckend?
Nein. Hautkrebs ist nicht übertragbar – weder durch Berührung, Körperkontakt noch Blut.

Wer sollte sich regelmässig untersuchen lassen?

  • Personen mit vielen Muttermalen

  • Menschen mit heller Haut oder Sonnenbränden in der Kindheit

  • Wer beruflich viel draussen arbeitet (z. B. Gärtner, Bauarbeiter)

  • Personen mit familiärer Hautkrebs-Vorgeschichte

  • Menschen, die bereits Hautkrebs hatten

Wie oft sollte ich zur Hautkrebsvorsorge gehen?
Empfohlen wird einmal jährlich, bei Risikopersonen auch halbjährlich. Früh erkannt, ist Hautkrebs in fast allen Fällen gut behandelbar.

Welche Rolle spielt Solarium-Nutzung bei Hautkrebs?
Eine grosse. Künstliche UV-Strahlung im Solarium erhöht das Risiko für Hautkrebs nachweislich – besonders bei häufiger Nutzung und in jungen Jahren. Schon eine Solarium-Nutzung vor dem 30. Lebensjahr steigert das Melanom-Risiko signifikant.

Was kostet eine Hautuntersuchung?
In der Schweiz ist die Hautkrebsvorsorge Teil der ärztlichen Grundversorgung, wenn ein konkreter Verdacht oder eine medizinische Indikation vorliegt. Abklärungen und Behandlungen werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Was mache ich, wenn ich nicht zum Dermatologen möchte?
In vielen Fällen ist auch der Hausarzt oder HNO-Facharzt eine gute erste Anlaufstelle – besonders bei Hautveränderungen im Gesicht, an der Lippe oder an der Ohrmuschel. Wir in der HNO-Praxis Dietikon sind für Sie da.

FAQ

Öffnungszeiten

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